Jazz und Dixieland

Als Dixieland werden die Südstaaten bezeichnet, welche Geburtsregion der gleichnamigen Musik sind. New Orleans ist einer der Geburtsorte des Jazz und später des Dixielands. Beide Musikarten kann man streng voneinander trennen. Man kann sie aber auch miteinander verschmelzen lassen und einfach zuhören.

Jazz

Am Anfang standen die Street Bands, die das bekannte, aus Europa mitgebrachte Liedgut spielten. Die Street Bands spielten zu allen Ereignissen, wie Hochzeits- oder Trauerfeiern. Allmählich entwickelten sie ihren eigenen Stil. Damals war Musikunterricht noch nicht verbreitet, daher wurde nach Gehör und Talent gespielt, auch heute noch die Seele des Jazz, denn Improvisation und Interpretation wurden hier schon immer großgeschrieben.

Louis Armstrong, der von 1901 bis 1971 lebte, ist auch heute noch einer der bekanntesten Vertreter des Jazz.

Dixieland

Beim Dixieland stehen die Improvisation und Neu-Interpretation der Stücke nicht so sehr im Vordergrund. Hier geht es eher um das einander Zuspielen in einer Form von Zuruf- und Antwortspiel: Ein Instrument gibt eine Melodie vor, die von dem antwortenden Instrument – oder auch mehreren – zurückgegeben wird. Dixieland wird ebenfalls gern bei Umzügen gespielt. Dann geht der Grand Marshal vorneweg und gibt vorwiegend den Takt an, kann aber auch ein Instrument spielen, singen oder für eine gute Performance sorgen.

Der Klarinettist Tim Laughlin stammt aus New Orleans, er tritt auch in Europa auf.

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